Das Rheingold / Scene 2:"Immer ist Undank Loges Lohn!" - Theo Adam/Wolfgang Windgassen.mp3

Das Rheingold / Scene 2:"Immer ist Undank Loges Lohn!" - Theo Adam/Wolfgang Windgassen.mp3
Das Rheingold / Scene 2:"Immer ist Undank Loges Lohn!"-Theo Adam/Wolfgang Windgassen (无损音质) 专享
[00:00.000] 作曲 : Richard ...
[00:00.000] 作曲 : Richard Wagner
[00:00.280]Immer ist Undank Loges Lohn!
[00:06.460]Für dich nur besorgt, sah ich mich um,
[00:12.240]durch stöbert im Sturm alle Winkel der Welt:
[00:19.240]Ersatz für Freia zu suchen,
[00:25.225]wie er den Riesen wohl recht.
[00:32.714]Umsonst sucht' ich, und sehe nun wohl:
[00:39.854]in der Welten Ring nichts ist so reich,
[00:46.807]als Ersatz zu muthen dem Mann
[00:53.528]für Weibes Wonne und Werth!
[01:23.299]So weit Leben und Weben,
[01:28.166]in Wasser, Erd' und Luft,
[01:32.207]viel frug' ich, forschte bei allen,
[01:36.735]wo Kraft nur sich rührt, und Keime sich regen:
[01:41.369]was wohl dem Manne mächt'ger dünk',
[01:46.686]als Weibes Wonne und Wert?
[01:57.480]Doch so weit Leben und Weben,
[02:02.300]verlacht nur ward meine fragende List:
[02:06.487]in Wasser, Erd' und Luft,
[02:11.924]lassen will nichts von Lieb' und Weib.
[02:34.837]Nur einen sah' ich,
[02:37.483]der sagte der Liebe ab:
[02:41.449]um rothes Gold entrieth er des Weibes Gunst.
[02:49.538]Des Rheines klare Kinder
[02:53.518]klagten mir ihre Noth:
[02:57.407]der Nibelung, Nacht-alberich,
[03:00.199]buhlte vergebens um der Badenden Gunst;
[03:03.180]das Rheingold da raubte sich rächend der Dieb:
[03:08.505]das dünkt ihn nun das theuerste Gut,
[03:15.970]hehrer als Weibes Huld.
[03:26.279]Um den gleißenden Tand, der Tiefe entwandt,
[03:29.949]erklang mir der Töchter Klage:
[03:33.721]an dich, Wotan, wenden sie sich,
[03:37.512]daß zu Recht du zögest den Räuber,
[03:41.402]das Gold dem Wasser wieder gebest,
[03:48.001]und ewig es bliebe ihr eigen.
[04:09.165]Dir's zu melden gelobt' ich den Mädchen:
[04:14.832]nun lös'te Loge sein Wort.
[04:22.005]Thörig bist du, wenn nicht gar tückisch!
[04:25.517]Mich selbst siehst du in Noth:
[04:29.507]wie hülf' ich andern zum Heil
[04:32.975]Nicht gönn' ich das Gold dem Alben;
[04:35.753]viel Noth schon schuf uns der Niblung;
[04:40.010]doch schlau entschlüpfte unserm Zwange immer der Zwerg.
[04:44.173]Neue Neidthat sinnt uns der Niblung,
[04:48.086]gibt das Gold ihm Macht.
[04:52.277]Du da, Loge! sag' ohne Lug:
[04:55.973]was Großes gilt denn das Gold,
[05:00.428]daß dem Niblung es genügt?
[05:06.420]Ein Tand ist's in des Wassers Tiefe,
[05:10.090]lachenden Kindern zur Lust;
[05:15.423]doch ward es zum runden Reife geschmiedet,
[05:19.625]hilft es zur höchsten Macht,
[05:24.048]gewinnt dem Manne die Welt.
[05:30.494]Von des Rheines Gold hört ich raunen:
[05:35.973]Beuterunen berge sein rother Glanz;
[05:43.222]Macht und Schätze schüf' ohne Maaß ein Reif.
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