[00:22.026]Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde![00:25.316]Es war getan fast eh’ gedacht.[00:28.001]Der Abend wiegte schon die Erde,[00:30.645]Und an den Bergen hing die Nacht.[00:33.566]Schon stand im Nebelkleid die Eiche,[00:36.223]Ein aufgetürmter Riese, da,[00:38.892]Wo Finsternis aus dem Gesträuche[00:41.541]Mit hundert schwarzen Augen sah.[00:44.456]Der Mond von einem Wolkenhügel[00:47.114]Sah kläglich aus dem Duft hervor,[00:49.776]Die Winde schwangen leise Flügel,[00:52.695]Umsausten schauerlich mein Ohr.[00:55.349]Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,[00:58.283]Doch frisch und fröhlich war mein Mut:[01:00.932]In meinen Adern welches Feuer![01:03.586]In meinem Herzen welche Glut![01:28.571]Dich sah ich, und die milde Freude[01:30.973]Floß aus dem süßen Blick auf mich.[01:33.641]Ganz war mein Herz an deiner Seite,[01:36.558]Und jeder Atemzug für dich.[01:39.210]Ein rosenfarbnes Frühlingswetter[01:42.136]Lag auf dem lieblichen Gesicht[01:44.786]Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter,[01:47.448]Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht.[01:50.363]Doch ach, schon mit der Morgensonne[01:53.027]Verengt der Abschied mir das Herz:[01:55.676]In deinen Küssen welche Wonne![01:58.598]In deinem Auge welcher Schmerz![02:01.253]Ich ging, du standst und sahst zur Erden,[02:03.920]Und sahst mir nach mit nassem Blick:[02:06.835]Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,[02:09.230]Und lieben, Götter, welch ein Glück![02:12.144]Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,[02:14.809]Und lieben, Götter, welch ein Glück![02:17.723]Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,[02:20.386]Und lieben, Götter, welch ein Glück!