[00:27.46]Ein greller Schrei peitscht durch die Nacht[00:30.29]Ich habe mir heut Leid gebracht[00:32.74]Hab Schmerzen mir und Pein geschenkt[00:35.63]Das Haar an Kopf und Leib versenkt[00:41.15]Das Lamm, das meine Unschuld krönt[00:43.99]Hat sich heut Nacht mit mir versöhnt[00:46.46]Es tritt zurück und gibt mich frei[00:49.20]Der Tag zieht heut an mir vorbei[00:51.64]„Der Sand rinnt durch das Werk aus Glas[00:57.17]Ich hab es selber umgedreht[01:02.83]Ich liege nackt im hohen Gras[01:08.52]Und spür wie meine Zeit vergeht…“[01:21.09]Korn um Korn fällt sie herab[01:24.01]In ein weites Massengrab[01:26.47]Still nur still, hör wie sie weint[01:29.35]Als uns der neue Morgen scheint[01:31.78]Ich bin dies Weg allein gegangen[01:34.61]Wollte bluten um zu sein[01:37.07]Ich hab dies Kreuzzug angefangen[01:39.98]Um mich endlich zu befrei'n[01:42.44]Von den Gedanken meines Geistes[01:45.34]Von der Schande meiner Welt[01:47.78]Ich bin ein armer Thor, so heißt es[01:50.69]Der dem Untertan verfällt…[02:07.41]Ich treibe schwach ins Meer hinaus[02:10.23]Müd und allen Lebens rar[02:12.75]Verbrenn mein Hab und Gut mit Haus[02:15.53]Und mache meine Träume wahr[02:22.95]Blickt mich nur, die Haut ist welk[02:25.79]So jung und doch ein Kind der Zeit[02:28.29]Das Licht mir aus den Augen fällt[02:31.11]Ist dem Schlafe nicht mehr weit[02:33.56]Er greift nach mir, sein Ruf klingt laut[02:36.56]„Schon bald kriegst du die Nacht zur Braut.[02:39.04]Ehr sie stetig wie sie dich.[02:41.87]Denn auch das Dunkel fürchtet sich.“[02:46.46]Am nächsten Fels ward es geschehen[02:49.32]Das Rückgrat brach und formte sich[02:51.78]Die Wogen tragen mich hinfort[02:54.60]Aus dem Dunkel in das Licht.[02:57.25]Schmerzen sind die Leidenschaft[03:00.06]Der alten Narbe, die noch klafft[03:02.50]Die wahre Schönheit blickt nur der[03:05.35]Wer Hässlichkeit in sich verehrt