Die unstillbare Gier - Mark Seibert/Thomas Borchert.lrc

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[00:00.000] 作曲 : Jim Steinman
[00:05.400]Thomas Borchert:
[00:05.500]Endlich Nacht,
[00:07.600]kein Stern zu seh'n
[00:12.200]Der Mond versteckt sich,
[00:15.000]denn ihm graut vor mir.
[00:19.900]Mark Seibert:
[00:20.000]Kein Licht im Weltenmeer.
[00:24.000]Kein falscher Hoffnungsstrahl.
[00:27.900]Drew Sarich:
[00:28.000]Nur die Stille und in mir
[00:32.900]Die Schattenbilder meiner Qual.
[01:03.200]Thomas Borchert:
[01:03.300]Das Korn war golden, und der Himmel klar,
[01:08.500]sechzehnhundertsiebzehn
[01:10.000]als es Sommer war.
[01:12.500]Wir lagen im flüsternden Gras.
[01:15.800]Ihre Hand auf meiner Haut
[01:17.900]War zärtlich und warm.
[01:20.400]Drew Sarich:
[01:20.500]Sie ahnte nicht, dass ich verloren bin.
[01:25.000]Ich glaubte ja noch selbst daran
[01:27.500]dass ich gewinn.
[01:29.100]Doch am diesem Tag geschah's zum erstenmal.
[01:33.200]Sie starb in meinem Arm.
[01:36.700]Mark Seibert:
[01:36.800]Wie immer, wenn ich nach
[01:39.000]Dem Leben greif,
[01:41.400]blieb nichts in meiner Hand.
[01:45.200]Ich möchte Flamme sein
[01:47.500]Und Asche werden,
[01:49.900]und hab noch nie gebrannt.
[01:53.100]Drew Sarich:
[01:53.200]Ich will hoch und höher steigen,
[01:57.800]und sinke immer tiefer ins Nichts.
[02:01.800]Thomas Borchert:
[02:01.900]Ich will ein Engel
[02:03.500]oder ein Teufel sein,
[02:06.000]und bin doch nichts als
[02:07.000]eine Kreatur,
[02:08.600]die immer das will,
[02:10.000]was sie nicht kriegt.
[02:14.700]Mark Seibert:
[02:14.800]Gäb's nur einen Augenblick
[02:17.700]des Glücks für mich,
[02:18.900]nähm ich ewiges leid ihn Kauf.
[02:22.800]Doch alle Hoffnung ist vergebens:
[02:26.500]Den der Hunger hört nie auf.
[02:34.500]Thomas Borchert:
[02:34.600]Des Pastors Tochter ließ mich ein bei Nacht,
[02:39.200]siebzehnhundertdreißig
[02:41.200]nach der Maiandacht.
[02:43.600]Mit ihrem Herzblut schrieb ich ein Gedicht
[02:47.800]Auf ihre weiße Haut.
[02:51.400]Mark Seibert:
[02:51.500]Und des Kaisers Page
[02:53.500]aus Napoleons Tross...
[02:56.300]Achtzehnhundertdreizehn
[02:57.800]Stand er vor dem Schloss.
[02:59.800]Dass seine Trauer
[03:01.000]mir das Herz nicht brach,
[03:04.500]kann ich mir nicht verzeihn.
[03:07.600]Drew Sarich:
[03:07.700]Doch immer wenn ich
[03:09.100]Nach dem Leben greif,
[03:12.000]spür ich wie es zerbricht.
[03:16.700]Ich will die Welt verstehn
[03:18.700]und alles wissen,
[03:20.700]und kenn mich selber nicht.
[03:24.400]Thomas Borchert:
[03:24.500]Ich will frei und freier werden
[03:28.300]Und werde meine Ketten nicht los.
[03:32.800]Mark Seibert:
[03:32.900]Ich will ein Heiliger
[03:34.600]oder Verbrecher sein,
[03:37.100]und bin doch nichts als
[03:38.100]eine Kreatur
[03:39.800]die will was sie nicht kriegt
[03:41.300]und zerreißen muss
[03:43.000]was immer sie liebt.
[03:47.800]Drew Sarich:
[03:47.900]Jeder glaubt, dass alles einmal besser wird,
[03:51.900]drum nimmt er das Leid in Kauf.
[03:55.400]Thomas Borchert:
[03:55.500]Ich will endlich einmal satt sein.
[04:00.100]Doch der Hunger hört nie auf.
[04:07.900]Mark Seibert:
[04:08.000]Manche glauben an die Menschheit,
[04:13.400]Drew Sarich:
[04:13.500]und manche an Geld und Ruhm.
[04:17.400]Manche glauben an Kunst und Wissenschaft,
[04:22.000]an Liebe und an Heldentum.
[04:25.900]Thomas Borchert:
[04:26.000]Viele glauben an Götter
[04:28.800]verschiedenster Art,
[04:29.900]Mark Seibert:
[04:30.000]an Wunder und Zeichen,
[04:32.500]Drew Sarich:
[04:32.600]an Himmel und Hölle,
[04:33.900]Thomas Borchert:
[04:34.000]an Sünde und Tugend
[04:36.800]und an Bibel und Brevier.
[04:40.500]Doch die wahre Macht,
[04:45.500]die uns regiert,
[04:47.500]ist die schändliche,
[04:49.200]unendliche,
[04:50.200]verzehrende,
[04:51.000]zerstörende
[04:51.800]und ewig unstillbare Gier.
[05:14.300]Mark Seibert:
[05:14.400]Euch Sterblichen von morgen
[05:19.200]prophezei ich
[05:20.500]heut und hier:
[05:23.900]Thomas Borchert:
[05:24.000]noch bevor euer nächstes Jahrtausend beginnt,
[05:28.400]Drew Sarich:
[05:28.500]ist der einzige Gott, dem jeder dient,
[05:34.400]zusammen:
[05:34.500]Die unstillbare Gier.
文本歌词
作曲 : Jim Steinman
Thomas Borchert:
Endlich Nacht,
kein Stern zu seh'n
Der Mond versteckt sich,
denn ihm graut vor mir.
Mark Seibert:
Kein Licht im Weltenmeer.
Kein falscher Hoffnungsstrahl.
Drew Sarich:
Nur die Stille und in mir
Die Schattenbilder meiner Qual.
Thomas Borchert:
Das Korn war golden, und der Himmel klar,
sechzehnhundertsiebzehn
als es Sommer war.
Wir lagen im flüsternden Gras.
Ihre Hand auf meiner Haut
War zärtlich und warm.
Drew Sarich:
Sie ahnte nicht, dass ich verloren bin.
Ich glaubte ja noch selbst daran
dass ich gewinn.
Doch am diesem Tag geschah's zum erstenmal.
Sie starb in meinem Arm.
Mark Seibert:
Wie immer, wenn ich nach
Dem Leben greif,
blieb nichts in meiner Hand.
Ich möchte Flamme sein
Und Asche werden,
und hab noch nie gebrannt.
Drew Sarich:
Ich will hoch und höher steigen,
und sinke immer tiefer ins Nichts.
Thomas Borchert:
Ich will ein Engel
oder ein Teufel sein,
und bin doch nichts als
eine Kreatur,
die immer das will,
was sie nicht kriegt.
Mark Seibert:
Gäb's nur einen Augenblick
des Glücks für mich,
nähm ich ewiges leid ihn Kauf.
Doch alle Hoffnung ist vergebens:
Den der Hunger hört nie auf.
Thomas Borchert:
Des Pastors Tochter ließ mich ein bei Nacht,
siebzehnhundertdreißig
nach der Maiandacht.
Mit ihrem Herzblut schrieb ich ein Gedicht
Auf ihre weiße Haut.
Mark Seibert:
Und des Kaisers Page
aus Napoleons Tross...
Achtzehnhundertdreizehn
Stand er vor dem Schloss.
Dass seine Trauer
mir das Herz nicht brach,
kann ich mir nicht verzeihn.
Drew Sarich:
Doch immer wenn ich
Nach dem Leben greif,
spür ich wie es zerbricht.
Ich will die Welt verstehn
und alles wissen,
und kenn mich selber nicht.
Thomas Borchert:
Ich will frei und freier werden
Und werde meine Ketten nicht los.
Mark Seibert:
Ich will ein Heiliger
oder Verbrecher sein,
und bin doch nichts als
eine Kreatur
die will was sie nicht kriegt
und zerreißen muss
was immer sie liebt.
Drew Sarich:
Jeder glaubt, dass alles einmal besser wird,
drum nimmt er das Leid in Kauf.
Thomas Borchert:
Ich will endlich einmal satt sein.
Doch der Hunger hört nie auf.
Mark Seibert:
Manche glauben an die Menschheit,
Drew Sarich:
und manche an Geld und Ruhm.
Manche glauben an Kunst und Wissenschaft,
an Liebe und an Heldentum.
Thomas Borchert:
Viele glauben an Götter
verschiedenster Art,
Mark Seibert:
an Wunder und Zeichen,
Drew Sarich:
an Himmel und Hölle,
Thomas Borchert:
an Sünde und Tugend
und an Bibel und Brevier.
Doch die wahre Macht,
die uns regiert,
ist die schändliche,
unendliche,
verzehrende,
zerstörende
und ewig unstillbare Gier.
Mark Seibert:
Euch Sterblichen von morgen
prophezei ich
heut und hier:
Thomas Borchert:
noch bevor euer nächstes Jahrtausend beginnt,
Drew Sarich:
ist der einzige Gott, dem jeder dient,
zusammen:
Die unstillbare Gier.