Die Entführung aus dem Serail, K. 384, Act 2:"Ach, Belmonte! ach mein Leben!" (Konstanze, Belmonte, Pedrillo, Blonde) - Anneliese Rothenberger/Gerhard Unger.lrc

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[00:00.000] 作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
[00:01.235]Nr. 16 - Quartett
[00:16.595]KONSTANZE: Ach Belmonte! ach mein Leben!
[00:23.237]BELMONTE: Ach Konstanze! ach mein Leben!
[00:26.565]KONSTANZE: Ist es möglich? welch' Entzücken!
[00:30.648]Dich an meine Brust zu drücken
[00:33.911]Nach so vieler Tage Leid.
[00:42.192]BELMONTE: Welche Wonne, dich zu finden!
[00:47.480]Nun muss aller Kummer schwinden,
[00:52.376]O! wie ist mein Herz erfreut!
[00:58.469]KONSTANZE / BELMONTE:
[00:58.470]Sieh die Freudenthräne fliessen. / Holde! lass hinweg sie küssen!
[01:05.685]Dass es doch die letzte sey! / Ja, noch heute wirst du frey.
[01:26.105]PEDRILLO: Also Blondchen hast's verstanden?
[01:29.743]Alles ist zur Flucht vorhanden,
[01:31.518]Um Schlag zwölfe sind wir da.
[01:36.894]BLONDE: Unbesorgt! es wird nichts fehlen,
[01:40.516]Die Minuten werd' ich zählen,
[01:42.394]Wär' der Augenblick schon da!
[01:47.266]ALLE VIER: Endlich scheint die Hoffnungssonne
[01:54.463]Hell durchs trübe Firmament!
[02:08.577]Voll' Entzücken, Freud' und Wonne,
[02:14.187]Sehn wir unsrer Leiden End!
[02:25.633]Voll' Entzücken, Freud' und Wonne,
[02:31.495]Sehn wir unsrer Leiden End!
[02:47.748]BELMONTE: Doch, ach! bey aller Lust
[02:51.609]Empfindet meine Brust
[02:54.807]Doch manch' geheime Sorgen!
[02:59.170]KONSTANZE: Was ist es, Liebster, sprich,
[03:07.619]Geschwind erkläre dich,
[03:17.967]O halt mir nichts verborgen!
[03:27.650]BELMONTE: Man sagt… man sagt… du seyst -
[03:36.751]PEDRILLO (er zeigt, dass er wage gehenkt zu werden): Doch Blondchen, ach!
[03:37.547]KONSTANZE: Nun weiter? (Belmonte und Konstanze sehn einander still' schweigend und furchtsam an.)
[03:39.354]PEDRILLO: - die Leiter! Bist du wohl so viel werth?
[03:45.230]BLONDE: Hanns Narr! sch nappt's bey dir über?
[03:49.068]Ey hättest du nur lieber
[03:52.961]Die Frage umgekehrt.
[03:56.267]PEDRILLO: Doch Herr Osmin - doch Herr Osmin - doch Herr Osmin -
[04:06.132]BLONDE: Lass hören!
[04:08.298]KONSTANZE: Willst du dich nicht erklären?
[04:11.939]BELMONTE: Man sagt -
[04:13.437]PEDRILLO: Doch Herr Osmin -
[04:15.799]BELMONTE: Du seyst -
[04:17.004]PEDRILLO: Doch Herr Osmin -
[04:19.765]KONSTANZE / BLONDE: Nun weiter? / Lass hören!
[04:25.384]KONSTANZE: Willst du dich nicht erklären?
[04:34.610]BELMONTE / PEDRILLLO:
[04:34.611]Ich will. / Hat nicht Osmin fürwahr,
[04:36.839]Doch zürne nicht, / Hat nicht Osmin fürwahr,
[04:40.190]Wenn ich nach dem Gerücht, / Wie man fast glauben kan, sein Recht -
[04:44.149]So ich gehört, es wage, / Sein Recht als Herr probiret, sein Recht als Herr probiret,
[04:50.304]Dich zitternd, bebend frage, / Und bey dir exerciret, exerciret?
[04:55.208]Ob du den Bassa liebst? / Bey dir probiret und exerciret?
[04:59.010]Den Bassa liebst? / Dann wär's ein schlechter Kauf.
[05:00.608]KONSTANZE / PEDRILLLO:
[05:00.609](weint) O! wie du mich betrübst! / Dann wär's ein schlechter, schlechter Kauf.
[05:06.597]BLONDE (giebt ihm eine Ohrfeige): Da, nimm die Antwort drauf.
[05:08.952]PEDRILLO (hält sich die Wange): Nun bin ich aufgeklärt.
[05:10.992]BELMONTE (kniet nieder): Konstanze! ach vergieb!
[05:13.891]BLONDE (geht zornig von Pedrillo): Du bist mich gar nicht werth.
[05:16.036]KONSTANZE (seufzend sich von Belmonte wegwendend): Ob ich dir treu verblieb! Ob ich dir treu verblieb!
[05:25.987]BLONDE (zu Konstanze): Der Schlingel fragt sich an:
[05:28.314]Ob ich ihm treu geblieben?
[05:33.261]KONSTANZE (zu Blonde): Belmonte sagte man,
[05:35.495]Ich soll den Bassa lieben.
[05:40.587]PEDRILLO (hält sich die Backe): Dass Blonde ehrlich sey,
[05:42.850]Schwör' ich bey allen Teufeln.
[05:45.362]BELMONTE (zu Pedrillo): Konstanze ist mir treu,
[05:47.617]Daran ist nicht zu zweifeln.
[05:50.937]BLONDE / KONSTANZE / BELMONTE / PEDRILLLO:
[05:50.938]Der Schlingel fragt sich an: / Belmonte sagte man, / Konstanze ist mir treu, / Dass Blonde ehrlich sey,
[05:58.122]Ob ich ihm treu geblieben? / Ich soll den Bassa lieben. / Daran ist nicht zu zweifeln. / Schwör' ich bey allen Teufeln.
[06:23.216]BLONDE und KONSTANZE / BELMONTE und PEDRILLO:
[06:23.632]Wenn unsrer Ehre wegen / So bald sich Weiber kränken,
[06:30.338]Die Männer Argwohn hegen, / Dass wir sie untreu denken,
[06:37.186]Verdächtig auf uns sehn, / Dann sind sie wahrhaft treu,
[06:43.707]Das ist nicht auszustehn. / Von allem Vorwurf frey.
[06:49.769]Verdächtig auf uns sehn, / Dann sind sie wahrhaft treu,
[06:56.492]Das ist nicht auszustehn. / Von allem Vorwurf frey.
[07:02.725]PEDRILLO: Liebstes Blondchen! ach! verzeihe,
[07:07.334]Sieh, ich bau auf deine Treue
[07:11.676]Mehr itzt als auf meinen Kopf!
[07:15.829]BLONDE / BELMONTE:
[07:15.830]Nein, das kann ich dir nicht schenken, / Ach Konstanze! ach mein Leben,
[07:19.459]Nein, das kann ich dir nicht schenken, / Könntest du mir doch vergeben,
[07:23.676]Mich mit so was zu verdenken, mit dem alten dummen Tropf! / Dass ich diese Frage that?
[07:28.266]BLONDE / KONSTANZE:
[07:28.267]Das kann ich dir nicht schenken, / Belmonte! Wie? Du könntest glauben,
[07:30.434]PEDRILLO: Liebstes Blondchen!
[07:31.483]BLONDE / KONSTANZE:
[07:31.484]Nein, das kann ich dir nicht schenken, nein! / Belmonte! Wie? Du könntest glauben,
[07:34.595]PEDRILLO: Ach, verzeihe!
[07:36.180]BLONDE / KONSTANZE:
[07:36.181]Mich mit so was zu verdenken, mit dem alten dummen Tropf! / Dass man dir dies Herz könnt rauben?
[07:40.267]Nein, das kann ich dir nicht schenken, mich mit so was zu verdenken, / Das nur dir, das nur dir -
[07:44.522]Mit dem alten dummen Tropf, mit dem alten dummen Tropf! / Das nur dir geschlagen hat!
[07:48.617]PEDRILLO: Liebstes Blondchen!
[07:49.715]BELMONTE: Ach, verzeihe!
[07:50.719]PEDRILLO: Ach, verzeihe!
[07:51.721]BELMONTE: Ach, mein Leben!
[07:52.818]BLONDE / KONSTANZE:
[07:52.819]Mit dem alten dummen Tropf, mit dem alten dummen Tropf! / Das nur dir geschlagen hat!
[08:03.539]BELMONTE: Ach verzeihe!
[08:07.442]PEDRILLLO: Ach verzeihe!
[08:11.525]BELMONTE: Ich bereue!
[08:15.617]PEDRILLLO: Ich bereue!
[08:18.730]KONSTANZE und BLONDE: Ich verzeihe deiner Reue!
[08:35.235]ALLE VIER: Wohl, es sey nun abgethan!
[08:50.102]Es lebe die Liebe!
[09:03.648]Nur sie sey uns theuer,
[09:05.262]Nichts fache das Feuer der Eifersucht an.
[09:16.747]Es lebe die Liebe!
[09:18.355]Nur sie sey uns theuer,
[09:20.057]Nichts fache das Feuer der Eifersucht an.
[09:37.532]Es lebe die Liebe!
[09:45.907]Nur sie sey uns theuer,
[09:47.573]Nichts fache das Feuer der Eifersucht an!
文本歌词
作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
Nr. 16 - Quartett
KONSTANZE: Ach Belmonte! ach mein Leben!
BELMONTE: Ach Konstanze! ach mein Leben!
KONSTANZE: Ist es möglich? welch' Entzücken!
Dich an meine Brust zu drücken
Nach so vieler Tage Leid.
BELMONTE: Welche Wonne, dich zu finden!
Nun muss aller Kummer schwinden,
O! wie ist mein Herz erfreut!
KONSTANZE / BELMONTE:
Sieh die Freudenthräne fliessen. / Holde! lass hinweg sie küssen!
Dass es doch die letzte sey! / Ja, noch heute wirst du frey.
PEDRILLO: Also Blondchen hast's verstanden?
Alles ist zur Flucht vorhanden,
Um Schlag zwölfe sind wir da.
BLONDE: Unbesorgt! es wird nichts fehlen,
Die Minuten werd' ich zählen,
Wär' der Augenblick schon da!
ALLE VIER: Endlich scheint die Hoffnungssonne
Hell durchs trübe Firmament!
Voll' Entzücken, Freud' und Wonne,
Sehn wir unsrer Leiden End!
Voll' Entzücken, Freud' und Wonne,
Sehn wir unsrer Leiden End!
BELMONTE: Doch, ach! bey aller Lust
Empfindet meine Brust
Doch manch' geheime Sorgen!
KONSTANZE: Was ist es, Liebster, sprich,
Geschwind erkläre dich,
O halt mir nichts verborgen!
BELMONTE: Man sagt… man sagt… du seyst -
PEDRILLO (er zeigt, dass er wage gehenkt zu werden): Doch Blondchen, ach!
KONSTANZE: Nun weiter? (Belmonte und Konstanze sehn einander still' schweigend und furchtsam an.)
PEDRILLO: - die Leiter! Bist du wohl so viel werth?
BLONDE: Hanns Narr! sch nappt's bey dir über?
Ey hättest du nur lieber
Die Frage umgekehrt.
PEDRILLO: Doch Herr Osmin - doch Herr Osmin - doch Herr Osmin -
BLONDE: Lass hören!
KONSTANZE: Willst du dich nicht erklären?
BELMONTE: Man sagt -
PEDRILLO: Doch Herr Osmin -
BELMONTE: Du seyst -
PEDRILLO: Doch Herr Osmin -
KONSTANZE / BLONDE: Nun weiter? / Lass hören!
KONSTANZE: Willst du dich nicht erklären?
BELMONTE / PEDRILLLO:
Ich will. / Hat nicht Osmin fürwahr,
Doch zürne nicht, / Hat nicht Osmin fürwahr,
Wenn ich nach dem Gerücht, / Wie man fast glauben kan, sein Recht -
So ich gehört, es wage, / Sein Recht als Herr probiret, sein Recht als Herr probiret,
Dich zitternd, bebend frage, / Und bey dir exerciret, exerciret?
Ob du den Bassa liebst? / Bey dir probiret und exerciret?
Den Bassa liebst? / Dann wär's ein schlechter Kauf.
KONSTANZE / PEDRILLLO:
(weint) O! wie du mich betrübst! / Dann wär's ein schlechter, schlechter Kauf.
BLONDE (giebt ihm eine Ohrfeige): Da, nimm die Antwort drauf.
PEDRILLO (hält sich die Wange): Nun bin ich aufgeklärt.
BELMONTE (kniet nieder): Konstanze! ach vergieb!
BLONDE (geht zornig von Pedrillo): Du bist mich gar nicht werth.
KONSTANZE (seufzend sich von Belmonte wegwendend): Ob ich dir treu verblieb! Ob ich dir treu verblieb!
BLONDE (zu Konstanze): Der Schlingel fragt sich an:
Ob ich ihm treu geblieben?
KONSTANZE (zu Blonde): Belmonte sagte man,
Ich soll den Bassa lieben.
PEDRILLO (hält sich die Backe): Dass Blonde ehrlich sey,
Schwör' ich bey allen Teufeln.
BELMONTE (zu Pedrillo): Konstanze ist mir treu,
Daran ist nicht zu zweifeln.
BLONDE / KONSTANZE / BELMONTE / PEDRILLLO:
Der Schlingel fragt sich an: / Belmonte sagte man, / Konstanze ist mir treu, / Dass Blonde ehrlich sey,
Ob ich ihm treu geblieben? / Ich soll den Bassa lieben. / Daran ist nicht zu zweifeln. / Schwör' ich bey allen Teufeln.
BLONDE und KONSTANZE / BELMONTE und PEDRILLO:
Wenn unsrer Ehre wegen / So bald sich Weiber kränken,
Die Männer Argwohn hegen, / Dass wir sie untreu denken,
Verdächtig auf uns sehn, / Dann sind sie wahrhaft treu,
Das ist nicht auszustehn. / Von allem Vorwurf frey.
Verdächtig auf uns sehn, / Dann sind sie wahrhaft treu,
Das ist nicht auszustehn. / Von allem Vorwurf frey.
PEDRILLO: Liebstes Blondchen! ach! verzeihe,
Sieh, ich bau auf deine Treue
Mehr itzt als auf meinen Kopf!
BLONDE / BELMONTE:
Nein, das kann ich dir nicht schenken, / Ach Konstanze! ach mein Leben,
Nein, das kann ich dir nicht schenken, / Könntest du mir doch vergeben,
Mich mit so was zu verdenken, mit dem alten dummen Tropf! / Dass ich diese Frage that?
BLONDE / KONSTANZE:
Das kann ich dir nicht schenken, / Belmonte! Wie? Du könntest glauben,
PEDRILLO: Liebstes Blondchen!
BLONDE / KONSTANZE:
Nein, das kann ich dir nicht schenken, nein! / Belmonte! Wie? Du könntest glauben,
PEDRILLO: Ach, verzeihe!
BLONDE / KONSTANZE:
Mich mit so was zu verdenken, mit dem alten dummen Tropf! / Dass man dir dies Herz könnt rauben?
Nein, das kann ich dir nicht schenken, mich mit so was zu verdenken, / Das nur dir, das nur dir -
Mit dem alten dummen Tropf, mit dem alten dummen Tropf! / Das nur dir geschlagen hat!
PEDRILLO: Liebstes Blondchen!
BELMONTE: Ach, verzeihe!
PEDRILLO: Ach, verzeihe!
BELMONTE: Ach, mein Leben!
BLONDE / KONSTANZE:
Mit dem alten dummen Tropf, mit dem alten dummen Tropf! / Das nur dir geschlagen hat!
BELMONTE: Ach verzeihe!
PEDRILLLO: Ach verzeihe!
BELMONTE: Ich bereue!
PEDRILLLO: Ich bereue!
KONSTANZE und BLONDE: Ich verzeihe deiner Reue!
ALLE VIER: Wohl, es sey nun abgethan!
Es lebe die Liebe!
Nur sie sey uns theuer,
Nichts fache das Feuer der Eifersucht an.
Es lebe die Liebe!
Nur sie sey uns theuer,
Nichts fache das Feuer der Eifersucht an.
Es lebe die Liebe!
Nur sie sey uns theuer,
Nichts fache das Feuer der Eifersucht an!