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[00:00.000] 作曲 : Richard Wagner[00:04.542]Es sangen die Vöglein[00:06.240]so selig im Lenz,[00:07.881]das eine lockte das and’re:[00:12.045]du sagtest selbst –[00:13.604]da ich’s wissen wollt’–[00:15.693]das wären Männchen und Weibchen.[00:24.462]Sie kosten so lieblich,[00:27.863]und ließen sich nicht;[00:30.624]sie bauten ein Nest[00:32.474]und brüteten drin:[00:35.212]da flatterte junges[00:36.939]Geflügel auf,[00:38.778]und beide pflegten der Brut. –[00:47.845]So ruhten im Busch[00:49.691]auch Rehe gepaart,[00:51.235]selbst wilde Füchse und Wölfe:[00:55.152]Nahrung brachte[00:56.610]zum Neste das Männchen,[01:00.171]das Weibchen säugte die Welpen.[01:08.251]Da lernt’ ich wohl,[01:10.708]was Liebe sei:[01:14.710]der Mutter entwandt’ ich[01:19.571]die Welpen nie. –[01:29.981]Wo hast du nun,Mime,[01:32.330]dein minniges Weibchen,[01:36.479]daß ich es Mutter nenne?[01:40.105]Was ist dir,Tor?[01:41.509]Ach, bist du dumm![01:43.472]Bist doch weder Vogel noch Fuchs?[01:46.959]Das zullende Kind[01:48.743]zogest du auf,[01:50.318]wärmtest mit Kleiden[01:51.742]den kleinenWurm: –[01:53.909]wie kam dir aber[01:55.887]der kindischeWurm?[01:58.514]Du machtest wohl gar[01:59.718]ohne Mutter mich?[02:02.153]Glauben sollst du,[02:03.050]was ich dir sage:[02:04.601]ich bin dir Vater[02:06.216]und Mutter zugleich.[02:08.333]Das lügst du, garstiger Gauch![02:11.858]Wie die Jungen den Alten gleichen,[02:14.459]das hab’ ich mir glücklich ersehn.[02:18.193]Nun kam ich zum klaren Bach:[02:23.224]da erspäht’ ich die Bäum’[02:26.273]und Tier’ im Spiegel;[02:29.520]Sonn’ und Wolken,[02:32.519]wie sie nur sind,[02:35.182]im Glitzer erschienen sie gleich.[02:44.434]Da sah ich denn auch[02:47.395]mein eigen Bild;[02:53.313]ganz anders als du[02:54.977]dünkt’ ich mir da:[02:56.274]so glich wohl der Kröte[02:57.567]ein glänzender Fisch;[02:59.814]doch kroch nie ein Fisch aus der Kröte![03:04.336]Gräulichen Unsinn[03:05.496]kramst du da aus![03:07.422]Siehst du, nun fällt[03:09.787]auch selbst mir ein,[03:11.348]was zuvor umsonst ich besann:[03:15.538]wenn zumWald ich laufe,[03:17.175]dich zu verlassen,[03:19.471]wie das kommt, kehr’ ich doch heim?[03:22.331]Von dir erst muß ich erfahren,[03:25.067]wer Vater und Mutter mir sei![03:28.920]Was Vater!Was Mutter![03:30.531]Müßige Frage![03:33.912]So muß ich dich fassen,[03:36.081]um was zu wissen:[03:37.243]gutwillig[03:38.681]erfahr’ ich doch nichts![03:40.023]So mußt’ ich alles[03:41.744]ab dir trotzen:[03:43.108]kaum das Reden[03:44.390]hätt’ ich erraten,[03:45.748]entwandt ich’s[03:46.348]mit Gewalt nicht dem Schuft![03:47.958]Heraus damit,[03:49.142]räudiger Kerl![03:51.302]Wer ist mir Vater und Mutter?[03:53.615]Ans Leben gehst du mir schier! –[03:56.127]Nun laß!Was zu wissen dich geizt,[03:58.510]erfahr’ es, ganz wie ich’s weiß. –[04:02.632]O undankbares,[04:05.728]arges Kind![04:08.039]Jetzt hör’, wofür du mich hassest![04:11.092]Nicht bin ich Vater[04:13.940]noch Vetter dir, –[04:16.490]und dennoch verdankst du mir dich![04:18.863]Ganz fremd bist du mir,[04:20.221]dem einzigen Freund;[04:21.897]aus Erbarmen allein[04:23.450]barg ich dich hier[04:24.768]nun hab’ ich lieblichen Lohn![04:27.846]Was verhofft’ ich Tor mir auch Dank? –