Das Lied vom SA-Mann (Live) - Ernst Busch.lrc

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[00:00.000] 作词 : Bertolt Brecht
[00:01.000] 作曲 : Hanns Eisler
[00:05.304]Als mir der Magen knurrte, schlief ich
[00:11.539]Vor Hunger ein.
[00:15.512]Da hört ich sie ins Ohr mir
[00:18.912]Deutschland erwache! schrein.
[00:24.533]Da sah ich viele marschieren
[00:29.173]Sie sagten: ins dritte Reich.
[00:34.383]Ich hatte nichts zu verlieren
[00:39.196]Ich lief mit, wohin war mir gleich.
[00:44.709]Als ich marschierte, marschierte
[00:48.749]Neben mir ein dicker Bauch
[00:54.878]Und als ich „Brot und Arbeit“ schrie
[00:59.573]Da schrie der dicke das auch.
[01:04.431]Ich wollte nach links marschieren
[01:08.845]Nach rechts marschierte er
[01:13.432]Da ließ ich mich kommandieren
[01:18.216]Und lief blind hinterher.
[01:22.993]Und die da Hunger hatten
[01:27.724]Marschierten matt und bleich
[01:32.431]Zusammen mit den Satten
[01:37.072]In irgendein drittes Reich.
[01:42.129]Sie gaben mir einen Revolver
[01:47.112]Sie sagten: Schieß auf unsern Feind!
[01:52.528]Und als ich auf ihren Feind schoß
[01:56.728]Da war mein Bruder gemeint.
[02:02.097]Jetzt weiß ich: drüben steht mein Bruder.
[02:07.737]Der Hunger ist ’s, der uns eint
[02:10.872]Und ich marschiere, marschiere
[02:14.699]Mit seinem und meinem Feind.
[02:19.216]So stirbt mir jetzt mein Bruder
[02:23.882]Ich schlacht‘ ihn selber hin
[02:28.516]Und weiß nicht, daß, wenn er besiegt ist
[02:33.128]Ich selber verloren bin.
[02:37.617]Und weiß nicht, daß, wenn er besiegt ist
[02:42.650]Ich selber verloren bin.
文本歌词
作词 : Bertolt Brecht
作曲 : Hanns Eisler
Als mir der Magen knurrte, schlief ich
Vor Hunger ein.
Da hört ich sie ins Ohr mir
Deutschland erwache! schrein.
Da sah ich viele marschieren
Sie sagten: ins dritte Reich.
Ich hatte nichts zu verlieren
Ich lief mit, wohin war mir gleich.
Als ich marschierte, marschierte
Neben mir ein dicker Bauch
Und als ich „Brot und Arbeit“ schrie
Da schrie der dicke das auch.
Ich wollte nach links marschieren
Nach rechts marschierte er
Da ließ ich mich kommandieren
Und lief blind hinterher.
Und die da Hunger hatten
Marschierten matt und bleich
Zusammen mit den Satten
In irgendein drittes Reich.
Sie gaben mir einen Revolver
Sie sagten: Schieß auf unsern Feind!
Und als ich auf ihren Feind schoß
Da war mein Bruder gemeint.
Jetzt weiß ich: drüben steht mein Bruder.
Der Hunger ist ’s, der uns eint
Und ich marschiere, marschiere
Mit seinem und meinem Feind.
So stirbt mir jetzt mein Bruder
Ich schlacht‘ ihn selber hin
Und weiß nicht, daß, wenn er besiegt ist
Ich selber verloren bin.
Und weiß nicht, daß, wenn er besiegt ist
Ich selber verloren bin.